S00: Hallo und herzlich willkommen zu unserem neuen Podcast
S00: Hasenbrot und Streuselkuchen.
S00: Trotz Tiny House möchte ich mir diesen Becher gönnen.
S00: Ich hab das Video geschnitten, ich hab die ganze Zeit geheult,
S00: ich hab gesagt, ich schaff das nicht, ich kann das nicht.
S00: Und dann hab ich mir gesagt, nee, das mach ich jetzt.
S00: Also geschmacklich war das gar nicht so schlecht.
S00: Wechselt ihr euch eigentlich ab mit dem Kochen oder kochst du?
S00: Äh, tatsächlich?
S00: Ja, da sind wir.
S00: Christina und Sandra.
S00: Wir sind zwei Freundinnen.
S00: Wir sind schon seit über 30 Jahren befreundet,
S00: im Grunde seit unserer Geburt.
S00: Also, äh, wir sind in demselben kleinen Dorf in Ostwestfalen groß geworden.
S00: Und wohnen jetzt wieder dran, also du zumindest.
S00: Ja, genau.
S00: Also ich hab mich eine Zeit lang in der Weltgeschichte rumgetrieben,
S00: wobei ich aus Ostwestfalen auch nicht so wirklich rausgekommen bin.
S00: Und wohne jetzt seit einem Jahr, bisschen länger, anderthalb Jahre
S00: wieder hier in dem kleinen Dorf.
S00: Und ja, seitdem haben wir wieder so ein bisschen enger connected.
S00: Ja.
S00: Und sind jetzt auf die glorreiche Idee gekommen, zu sagen,
S00: das, was wir uns so erzählen, das könnte vielleicht auch noch andere interessieren
S00: und wollen einfach mal gucken, ob das stimmt.
S00: Ja, wir haben auf jeden Fall total Lust drauf.
S00: Wir haben früher schon Kassetten aufgenommen
S00: und haben jetzt richtig Lust, ein bisschen zusammen zu sitzen,
S00: ein bisschen zu plaudern, nebenbei ein bisschen was zu essen und zu trinken
S00: und einfach eine gute Zeit zu haben.
S00: Also das ursprüngliche Konzept sah vor, dass wir zusammen frühstücken
S00: oder irgendwie zusammen Kaffee trinken.
S00: Aber da sind wir irgendwie relativ schnell drauf gekommen,
S00: dass das gar nicht so eine gute Idee ist,
S00: während der Aufnahme zu essen oder zu trinken.
S00: Ja.
S00: Deswegen haben wir das jetzt schon erledigt und reden jetzt nur noch.
S00: Ich bin Christina, ich bin Sozialarbeiterin.
S00: Ich arbeite in meinem Hauptjob mit zugewanderten Menschen,
S00: mache nebenher noch Coachings und Workshops in gewaltfreier Kommunikation.
S00: Ansonsten wohne ich in einem Tiny House.
S00: Das heißt, bei mir spielen die Themen Nachhaltigkeit, Minimalismus
S00: und neuerdings auch Gartengestaltung eine große Rolle.
S00: Dann ernähre ich mich vegan und auch das spielt natürlich immer eine Rolle.
S00: Also keins von diesen Themen ist so das Hauptthema dieses Podcast,
S00: sondern der Witz an diesem Podcast soll eigentlich sein, dass es um alles geht.
S00: Genau.
S00: Also wir sind ja Freundinnen und wir plaudern einfach,
S00: als wenn man mit bei unserem Gespräch dabei ist.
S00: Genau.
S00: Wir wollen euch so ein bisschen mitnehmen in unsere Unterhaltung,
S00: die wir sowieso führen würden, ob jetzt jemand zuhört oder nicht.
S00: Und haben gedacht, ja, wir lassen einfach mal ein Mikrofon mitlaufen.
S00: Wie sagt man so?
S00: Plaudern aus dem Nähkästchen?
S00: Aus dem Nähkästchen.
S00: Oder ins Nähkästchen?
S00: Wie sagt man das?
S01: Ich weiß es nicht.
S01: Ins Nähkästchen.
S01: Auf jeden Fall ist man mit dabei und man darf zuhören.
S00: Ich bin auf jeden Fall Sandra.
S00: Hast du eigentlich gesagt, wie alt du bist?
S00: Ich bin, sag ich, ich bin 44.
S00: Ja, ich bin auch 44.
S00: Uns trennen tatsächlich auch nur zwei Tage.
S01: Wir wohnen im gleichen Ort.
S01: Ich bin eigentlich gelernte Erzieherin, bin aber mittlerweile eher auf Instagram tätig
S00: als Content Creatorin tatsächlich.
S01: Bin wahnsinnig gerne kreativ, wohne in einem Mehrgenerationenhaus.
S00: Garten ist bei mir auf jeden Fall auch immer ein Thema.
S00: Ich wohne hier mit Mann, Kind und Katz.
S00: Bin seit einem Jahr vegan.
S00: Hundertprozentig muss ich zugeben, sind wir es noch nicht.
S00: Ist jetzt mit Kind nicht immer so einfach, aber ja, schon nah dran.
S00: Und ist auf jeden Fall auch ein Thema, gerade hier im Dorf, da es auch schwierig ist, gewisse
S00: Produkte zu finden.
S00: Auf jeden Fall auch ein Thema, was mich häufiger beschäftigt.
S00: Eigentlich täglich, kann man sagen, beim täglichen Mittag- oder Abendessen.
S00: Ja, und ich freu mich jetzt einfach hier loszulegen.
S00: Dann starten wir, oder?
S00: Starten wir rein.
S00: Starten wir.
S00: Ja, hast du irgendwas mitgebracht?
S00: Ich hab tatsächlich nichts mitgebracht.
S00: Also ich hab mich ja gefragt, eigentlich waren wir ein bisschen später verabredet und dann
S00: kriegte ich eben eine WhatsApp, wo dann drin stand, also bis 17.30 Uhr maximal und dann
S00: kannst du dafür aber schon um 2 Uhr kommen.
S00: Und da hab ich mich gefragt, was hast du denn heute Abend vor?
S00: Was hast du denn noch vor?
S01: Ja, tatsächlich, dann hab ich gedacht, ist jetzt ein bisschen verrückt, aber ich hab
S01: tatsächlich nichts vor.
S01: Und ich hab auch erst lange überlegt, mach ich das jetzt oder nicht, weil eigentlich
S01: hab ich gedacht, ist es ja auch egal.
S00: Aber tatsächlich, jetzt nach 44 Jahren oder über 30 Jahren, versuche ich jetzt grad so
S00: ein bisschen zyklusorientierter zu leben tatsächlich.
S00: Das heißt?
S00: Das heißt, ich hab jetzt so ein paar Dokumentationen geschaut und mich damit beschäftigt.
S00: Ich merk halt, je älter ich werde, umso schlimmer ist PMS etc.
S00: Ich komm schlecht damit zurecht.
S00: Ja, und hab dann so für mich entschieden, okay, das steht jetzt an und ich schraube
S00: dann erst mal so ein paar Sachen runter.
S00: Also ich nehme jetzt vielleicht nicht alle Aufträge in der Zeit an, wenn es möglich
S00: ist, vielleicht nur eine Sache und gönne mir dann auch einfach, was mir gut tut, Ruhe
S00: und Wärme und so eine Auszeit, die ich dann brauche, weil ich merke sonst, crash das irgendwann
S00: bei mir.
S00: Okay, und woran merkst du, was für ein, also woran merkt man das?
S00: Weil ich hab auch schon mal, ja es gibt ja hier in der Gegend so eine Hebamme, glaube
S00: ich, die so Zyklus-Workshops auch irgendwie anbietet und ich bin eine Zeit lang, hab
S00: ich die auf Instagram gehabt und hab dann irgendwann aber gemerkt, dass mich das irgendwie
S00: stresst, weil dann war irgendwie die Rede davon, ja in der Zyklusphase sollte man keinen
S00: Sport machen oder sollte man gerade, das ist die richtige Phase für Sport und ich hab
S00: so gemerkt, dass ich irgendwie so einen inneren Widerstand dagegen aufbaue, weil ich dachte,
S00: puh, das ist mir viel zu anstrengend zu merken, wann ist welche Zyklusphase überhaupt dran
S00: und dann auch noch die eh schon nicht gut ausgelastete Sportgeschichte bei mir, dann
S00: auch noch ausgerechnet, dann machen, zumindest das war, hatte ich, also jetzt nur als Beispiel
S00: mit dem Sport, das hatte mich dann irgendwie so gestresst, dass ich die erstmal wieder
S00: ausgeschaltet hab und gedacht hab, okay, da kann ich mich jetzt gerade nicht mit beschäftigen.
S00: Ja, also ich tracke eh jetzt schon eine ganze Zeit so meinen Zyklus, es ist relativ genau,
S00: wann ich so im PMS-Status bin, ich merk's aber auch, ich hab's gestern schon gemerkt,
S00: also ich bin schlecht ansprechbar, ich bin sehr gereizt, meine kleinsten Sachen, das
S01: sind ja die idealen Voraussetzungen, um so Sachen aufzunehmen, so ein bisschen, ich hab
S01: mir schon, ich hab mir heute sogar crazy überlegt, ob ich mir so einen Mittelfinger einfach auf
S01: mein Pullover drucken lasse und so, lasst mich alle in Ruhe, so bin ich eigentlich überhaupt
S00: nicht.
S00: Wollte ich gerade sagen, also ihr kennt Sandra ja nicht, aber...
S00: Nein, ja.
S00: Mittelfinger zu denken ist ja schon...
S00: Ja, ist schon verrückt für mich.
S00: Und ja, ich hab mir sonst eigentlich alles genauso gemacht, wie sonst auch immer, Haushalt,
S00: Kind, Arbeit, irgendwie dadurch, ich hab aber gemerkt, okay, das läuft alles außer Kontrolle,
S00: mir geht's einfach nicht gut und mit diesem Jahreszeitenzyklus, das war mir irgendwie
S00: auch ein bisschen zu wild, das sind ja auch unterschiedliche Meinungen, manche sagen,
S00: Sport ist gut, manche sagen, lieber nicht, runterfahren, ich denke, da muss man einfach
S00: auf den eigenen Körper hören, was tut einem gut, was hilft einem.
S00: Also und hier an der Stelle auch, wenn das für irgendwen funktioniert, dann bitte mach
S01: das.
S01: Ja, auf jeden Fall.
S00: Das ist ja hier unsere Meinung, also das heißt nicht, weil das für uns nicht funktioniert,
S00: dass das für keinen funktioniert, aber...
S00: Genau, ich brauch das einfach unkompliziert, ich möchte jetzt auch nicht ständig darüber
S00: nachdenken, aber ich möchte es jetzt mal ausprobieren, okay, was ist, wenn ich wirklich
S00: ein bisschen runterfahre, dann einfach den Abend entspanne mit einem Wärmekissen, Wärmflasche
S00: oder was auch immer, dass ich mir was Gutes tue, auch so ernährungstechnisch drauf achte
S00: und genau, dann hab ich mir gedacht, so, wenn Christina heute ein bisschen eher kommt, dann
S00: kann ich ab 5 es mir gemütlich machen und das fand ich jetzt irgendwie ganz gut und
S00: dann hab ich gedacht, wenn ich's irgendwen sagen kann, dann dir.
S00: Ja, ich hab gerade gedacht, ich sag jetzt nochmal so überspitzt, ach so, für eine
S00: Wärmflasche lässt du mich hier stehen, aber eigentlich ist das ja, oder nicht eigentlich,
S00: eigentlich ist auch ein total bescheuertes Wort, es ist eine gute Sache, auch sich selbst
S00: einfach in den Vordergrund zu stellen oder sich selbst wichtig zu nehmen und ich find's
S00: gut.
S00: Ja, find's großartig, dass du das machst.
S01: Ja, ich bin gespannt.
S00: Auch wenn ich natürlich nicht gerne gegen eine Wärmflasche abstinke, aber ich kann
S00: das nachvollziehen und ich glaube, an vielen Stellen gönnen wir uns das zu wenig, auf
S00: solche Dinge zu achten, wenn es eben möglich ist, wenn ich jetzt nicht ich wäre, sondern,
S00: keine Ahnung, seit Monaten der Geburtstag deiner Tochter heute geplant wäre oder irgend
S01: sowas.
S01: Ja, klar, dann muss man da halt durch.
S00: Aber wenn man's nicht muss, dann kann man's ja auch lassen.
S00: Das ist herzlich willkommen, meine Damen und Herren, das ist die Weisheit des Tages.
S00: Wenn man's nicht muss, kann man's auch lassen.
S00: Ja, aber ich glaube, das ist oft schwierig, gerade bei vielen Verabredungen, wo man sich
S01: dann halt so, ach, eigentlich möchte ich nicht, aber gut, dann mach ich das jetzt oder
S01: ja, dann ist vielleicht mein Gegenüber enttäuscht oder was auch immer und dann denke ich, man
S00: weiß es ja auch nicht.
S00: Vielleicht sagt mein Gegenüber ja, oh yeah, ich hab eigentlich auch keine Lust.
S00: Ich hab, um ehrlich zu sein, hab ich, als ich deine Nachricht bekommen habe, weil ich
S00: ja auch nicht so genau wusste, wie lange wir heute brauchen werden, hab ich gedacht,
S00: ist total gut, dass ich jetzt auch einen relativ fixen Endpunkt hab, weil dann kann ich meinen
S00: Abend auch planen und auch meinem Mann zum Beispiel sagen, ich bin ungefähr dann und
S00: dann wieder zu Hause, da hatte ich heute Morgen, haben wir uns verabschiedet mit, ich weiß
S00: es nicht so genau und dann ist ja auch immer die Frage nach Abendessen und...
S00: Was gibt's bei euch heute zum Abendessen?
S00: Das weiß ich tatsächlich noch nicht.
S00: Ach so, schade.
S00: Also gestern gab es Reste-Curry, also alle Gemüsereste, die noch so da waren.
S00: Wild zusammengeschmissen kann ich auch, also hier an der Stelle Lifehack, also alles an
S00: Gemüse und es gibt wirklich keine Gemüsesorten, meiner Erfahrung nach, die nicht zueinander
S00: passen.
S00: Alle Gemüsesorten einfach anschwitzen.
S00: Dann haben wir so eine Curry-Mischung, gut, die haben wir aus Singapur mitgebracht, die
S00: haben wir uns auf so einem indischen, was ist das denn, so ein indischer Markt, wo so
S00: ein Typ war, der halt irgendwie, du sagst dem, was du gerne isst und dann macht der
S00: für dich aus tausend verschiedenen Gewürzen so eine Curry-Mischung, ich glaube, am Ende
S00: ist das so ein Touristending und der macht für alle die gleiche Mischung und macht da
S01: Das weiß man nicht, aber es klingt auf jeden Fall schon.
S00: Also diese auf jeden Fall, so oder so, ist die auf jeden Fall sehr lecker.
S00: Alles Gemüse, zwei, drei Esslöffel von diesem Curry da drauf, eine Dose Kokosmilch, bisschen
S00: köcheln lassen, Reis kochen, fertig.
S00: Das schmeckt immer.
S00: Klingt gut.
S00: Und ich hatte da gestern auch erst wirklich gedacht, das ist eine ganz schön wilde Mischung,
S00: weil da war drin Fenchel, Aubergine, Zucchini, Möhre und dann hatte ich noch so ein Stück
S00: Weißkohl, wo ich gedacht habe, der sieht nicht mehr ganz so fröhlich aus, der muss
S00: jetzt mal weg.
S00: Dann hatte ich noch ein halbes Glas Kichererbsen, das habe ich da mit reingeschmissen und ein
S00: bisschen Tofu für die Proteine.
S00: Das klingt auf jeden Fall gut.
S00: Wechselt ihr euch eigentlich ab mit dem Kochen oder kochst du?
S00: Tatsächlich meistens kocht Daniel.
S00: Also mein lieber Ehemann, also als ich den kennengelernt habe, konnte der, also ich weiß
S00: nicht, ob man das jetzt so gerne hört, aber eigentlich konnte der nicht wirklich kochen.
S00: Also der hatte so, habe ich dir das mit dem Lachs schon erzählt?
S00: Oh, das ist eine gute Geschichte.
S01: Wir sind jetzt sehr gespannt.
S00: Dann ist jetzt die Lachsstory.
S00: Als ich meinen Mann kennenlernte, da konnte der ein so ein richtiges Gericht eigentlich
S00: nur kochen und das war so ein Pasta-Gericht.
S00: Das bestand aus Nudeln mit Erbsen, Karotten, also so gefrorene Erbsen und klein geschnittene
S00: Karotten.
S00: Dann war da drin Dill, ein bisschen Sahne und Räucherlachs.
S00: Also hinterher hat er dann da ein bisschen Zitronensaft noch irgendwie drüber und dann
S00: hat der Räucherlachs da reingeschnitten.
S00: Klingt grundsätzlich nach einer guten Kombination.
S00: Das haben wir jetzt schon sehr lange nicht mehr gegessen, weil wir uns ja seit ungefähr
S01: ... Aber es gibt ganz guten Räucherlachsersatz.
S00: Ja, pass auf, die Story kommt jetzt.
S00: Ach so.
S00: Also wir ernähren uns seit ungefähr dreieinhalb Jahren vegan und mindestens so lange haben
S00: wir halt dieses Pasta-Gericht nicht gegessen.
S00: Und jetzt neulich waren wir hier und da hast du gesagt, hier im Aldi gibt es jetzt so einen
S01: tollen ... Ich bin total involviert in diese Story, oh Gott, nein.
S00: Gibt es jetzt so tollen Räucherlachs.
S00: Den hatten wir hier auf dem Bagel.
S00: Deswegen hat mein Mann dann gesagt, wir kaufen den Räucherlachs und dann mache ich diese
S00: Pasta.
S00: Die haben wir schon so lange nicht mehr gegessen.
S01: Oh nein, ich ahne es schon fast, ja.
S00: Also dann hat er dieses Pasta-Gericht gemacht und der Räucherlachs, der kommt halt, wenn
S00: alles fertig ist, schneidest du den klein und schmeißt den mit in die Pfanne.
S00: Also der wird nicht mitgekocht, der wird dann einfach warm.
S00: Und dann hat er das alles gemacht, wir haben uns das aufgefüllt und dann habe ich angefangen
S00: zu essen und es war total lecker.
S00: Also es hat richtig gut geschmeckt, genauso wie ich es in Erinnerung habe.
S00: Und dann habe ich so gedacht, ich sehe irgendwie den Räucherlachs überhaupt gar nicht.
S00: In was für kleine Stücke hat er das denn geschnitten?
S00: Und dann während wir so aßen, sagte mein Mann dann irgendwann, du sag mal, hast du
S00: Räucherlachsstücke bei dir drin?
S01: Ich habe gar keine Räucherlachsstücke.
S00: Und dann, was soll ich sagen, veganer Räucherlachs besteht aus irgendwelchen Verdickungsmitteln
S00: und irgendwelchen, weiß ich nicht, Kokosfett oder so.
S00: Der hat sich aufgelöst.
S00: Der hat sich einfach komplett aufgelöst.
S00: Also geschmacklich war das gar nicht so schlecht, weil der Räucherlachsgeschmack sich dann
S00: sehr gut in der Pasta verteilt hatte.
S00: Und es ist so ein kleiner Rest übrig geblieben, den hat mein Mann mir dann eingepackt, damit
S00: ich den am nächsten Tag mit zur Arbeit nehmen kann.
S00: Und dann war das wieder fest geworden zu einem Blob.
S00: Das war quasi ein Block Nudeln mit Gemüse.
S00: Als ich es dann warm gemacht habe, wurde es auch wieder, also trennte es sich.
S00: Aber man muss sagen, okay, veganer Räucherlachs in allen Gernen.
S01: Vielleicht nicht.
S00: Nee, den kann man auf jeden Fall nicht warm machen.
S00: Das nur so viel dazu.
S00: Aber die Initialfrage war ja, ob mein Mann kochen kann oder ob der kocht.
S00: Ja genau, ob wir uns abwechseln oder.
S00: Tatsächlich ist es so, dass seine Arbeitszeiten etwas flexibler sind als meine und er häufiger
S00: im Homeoffice arbeitet und deswegen seit wir im Tiny House wohnen, also seit ungefähr
S00: einem Jahr, eigentlich eher meistens kocht.
S00: Ja, bei uns ist es genau umgekehrt.
S00: Am Anfang hat mein Mann gekocht, als wir uns kennengelernt haben.
S00: Und dann immer weniger, weil ich immer mehr übernommen habe.
S00: Mittlerweile koche nur noch ich.
S00: Und wir wollen das jetzt gerade wieder so ein bisschen ändern.
S00: Also deshalb frage ich gerade, was es bei euch heute Abend gibt, weil freitags kocht
S00: jetzt abends mein Mann.
S00: Ah.
S00: Ja, ich weiß auch noch nicht, was es jetzt heute bei uns gibt.
S00: Ich lasse mich überraschen.
S00: Also bei meinem Mann hat es, seitdem der so ein paar Gerichte hat, die er so aus dem FF
S00: kochen kann, sag ich mal, also wo er gar nicht viel drüber nachdenken muss, kocht er wirklich
S00: gerne.
S00: Und nachdem er sich so ein paar, wie ich jetzt eben dieses Curry gesagt habe, wo so ein paar
S00: Gerichte sich irgendwie angeeignet hat, wo man sehr gut variieren kann und wo es nicht
S00: auf eine bestimmte Zutat irgendwie ankommt, kocht er wirklich gerne.
S00: Also jetzt hat er, by the way, auch das Backen irgendwie für sich entdeckt, zum Brotbacken.
S00: So koche ich auch eigentlich am liebsten.
S00: Also ich habe immer irgendwie so ein grobes Rezept im Kopf, aber meistens schmeiße ich
S00: das so wild alles irgendwie zusammen.
S00: Und ja, am Ende meistens schmeckt es auch.
S00: Meistens.
S00: Ja, also wenn was mal nicht schmeckt, dann ist es eigentlich ein richtiges Rezept, was
S00: ich gekocht habe.
S00: Wenn ich mich so wirklich an irgendwas gehalten habe, weil ich das unbedingt ausprobieren
S00: wollte, dann ist manchmal, dass es dann nicht genug gewürzt ist.
S00: Also ich muss sagen, so Rezepte stressen mich extrem.
S00: Wenn ich schon mal nach einem Kochbuch koche, ich lese mir das hundertmal durch, eine Prise
S00: Salz, mach das und lese es nochmal hundertmal durch.
S00: Manchmal denke ich irgendwie, das kann ja nicht sein.
S00: Also ich koche auch lieber ohne Rezept.
S00: Backen besser mit Rezept.
S00: Also das kann ich gar nicht ohne Rezept.
S01: Ja gut, das kann ich jetzt auch nicht.
S00: Da hier irgendwie so euer Oma oder so, die hat ja dann auch irgendwie Salz und Zucker,
S00: Mehl, zack zack irgendwie zusammen.
S00: Aber das kann ich nicht.
S00: Das kann ich auch nicht.
S00: Aber ich muss sagen, ich freue mich jetzt auch so auf diesen Jahreszeitenwechsel, der
S00: vielleicht irgendwann mal kommt, weil tatsächlich ist das bei uns so ein bisschen Winterrezepte,
S00: Frühling-Sommerrezepte und dieser Übergang ist jetzt noch nicht da und ich freue mich
S00: jetzt mal irgendwie so noch was Neues.
S00: Ja, also mein Mann, der möchte dann auch immer gerne irgendwie, bei 30 Grad im Schatten
S00: sagt er dann sowas, heute wollen wir nicht mal Sauerkraut machen.
S01: Das sagt doch meine Mutter.
S01: Das sagt dein Mann?
S00: Meine Mutter ist dann auch so, jetzt so eine Linsensuppe.
S00: Ja, dann denke ich so, bei 30 Grad im Schatten will ich doch keine Linsensuppe essen.
S00: Da will ich auch kein Sauerkraut.
S00: Ich meine, gut, Sauerkraut will ich eigentlich sowieso nie.
S00: Sauerkraut mag ich nämlich nicht so gerne.
S00: So ist das.
S00: Waren wir jetzt mit deiner Zyklusgeschichte schon durch eigentlich?
S00: Ich fange ja gerade selbst mit an.
S00: Also ich kann vielleicht beim nächsten Mal dann erzählen, wie es jetzt war.
S00: Ich bin selbst ja noch nicht so.
S00: Ich möchte halt einfach ein bisschen mehr darauf achten und mir mehr Pausen einräumen.
S00: Weil tatsächlich habe ich auch bei der Arbeit gemerkt, wo ich das jetzt so rückwirkend,
S00: also ich habe jetzt so überlegt und habe gedacht, ja, ich hatte mal so eine größere Kooperation.
S00: Die hat mich schon gestresst.
S00: Ich glaube, das war aber tatsächlich genau in diesem PMS-Zeitraum.
S00: Ich habe nur geheult.
S00: Ich habe dieses Video geschnitten, ich habe die ganze Zeit geheult.
S00: Ich habe gesagt, ich schaffe das nicht, ich kann das nicht.
S00: Und dann habe ich mir gesagt, nee, das mache ich jetzt so auch nicht mehr.
S00: Also wenn ich das ein bisschen legen kann, dann vielleicht nicht gerade dann.
S00: Ja, das hört sich auf jeden Fall sinnvoll an.
S00: Jetzt sind wir natürlich von Kochen und Dings jetzt wieder zurück auf die Zyklusgeschichte.
S00: Aber so ein bisschen, also da müsst ihr jetzt durch, Leute.
S00: Ein relativ großes Thema, so Gleichberechtigung und so.
S00: Und ich glaube, an vielen Stellen scheitert es deswegen, weil Menschen, die einen Zyklus haben,
S00: eben anders funktionieren als Menschen, die diesen Zyklus nicht haben.
S00: In der Dokumentation, die ich gesehen habe, ging es hauptsächlich um Sportlerinnen,
S00: die natürlich trotzdem ihren Sport machen müssen, gerade im Profibereich.
S00: Aber die dann tatsächlich das Training anpassen und auch die Ernährung anpassen.
S00: Also die dann anders essen oder sich anders trainieren dann in der Zeit,
S01: um dann natürlich auch wieder bessere Ergebnisse zu bekommen.
S00: Und natürlich, jetzt in jedem Job geht das nicht.
S00: Ich kann ja noch nicht sagen, ich bleibe jetzt mal drei Tage zu Hause oder so,
S00: was ich mir manchmal wünschen würde, weil es ist manchmal echt nicht so einfach.
S00: Und wie gesagt, ich merke, dass bei mir, je älter ich werde, desto schlimmer wird das.
S00: Keine Ahnung, Perimenopause klopft, glaube ich, auch schon an oder ich glaube, die ist schon eingetreten.
S00: Ja, es ist da nicht so einfach.
S00: Und dann denke ich, okay, ich muss jetzt meinen Gang runterschalten
S00: und gucken, dass das jetzt irgendwie ein bisschen entspannter wird.
S00: Ja, also ich glaube, Gleichberechtigung kann nur funktionieren,
S00: wenn man die Unterschiede eben anerkennt und guckt,
S00: wie jeder mit seinen individuellen Voraussetzungen eben das Beste geben kann
S00: und das entsprechend zu honorieren.
S00: Also nicht jetzt, Frauen müssen die gleiche Arbeit machen wie Männer
S00: und müssen genauso bezahlt werden.
S00: Und es gibt nun mal eben Unterschiede und die sind aber weder gut noch schlecht.
S00: Meiner Ansicht nach, sondern eben einfach da.
S00: Also da kann man ja nichts gegen machen.
S00: Natürlich kann man gegen so hormonelle Umstellungen auch,
S00: also man kann Medikamente nehmen, also man kann mit Hormonen dagegen wirken.
S00: Das weiß ich nicht, ob das eine gute Idee ist.
S00: Und man kann sicherlich auch darüber hinweggehen,
S00: so wie wir es ja unser ganzes Leben lang irgendwie gemacht haben.
S00: Aber ich glaube, dass echte Gleichberechtigung oder Gleichstellung
S00: oder wie auch immer nur funktionieren kann,
S00: wenn man die Unterschiede, die es nun mal eben gibt, auch entsprechend anerkennt.
S00: Ja, ich will jetzt nicht Frauen und Männer immer sagen,
S00: aber die eben das eine oder das andere Geschlecht dann eben besser kann.
S00: Ja, oder auch einfach zu unterschiedlichen Zeitpunkten.
S00: Also das heißt jetzt nicht, ich bin jetzt hier fünf Wochen ausgenockt,
S00: sondern in ein paar Tagen, dann sieht es ja schon wieder anders aus.
S00: Einfach ein besseres Bewusstsein und mehr Empathie
S00: und einfach ein bisschen Gefühl dafür und nicht so übergehen.
S00: Ja, und vielleicht ein Appell an der Stelle,
S00: einfach sich zu trauen und zu erlauben, das auch anzunehmen und danach zu handeln,
S00: wenn es denn wahrnehmbar ist und nicht aus Angst,
S00: dass irgendwer einen blöden Spruch macht oder dass irgendwie jeder,
S00: ja, okay, du kannst auch nicht oder so.
S00: Weil wenn wir alle das machen, dann kann auch keiner mehr was Komisches dazu sagen.
S00: Ja.
S00: So, ist meine Meinung.
S00: Ja, das stimmt.
S00: Ja, das war jetzt auch das Wort zum Sonntag mal wieder.
S00: Wir hadern ja auch noch so ein bisschen damit, wie lange der Podcast dauern soll
S00: und wie wir den strukturieren wollen, deswegen üben wir noch ein bisschen.
S00: Also ich kann sagen, Christina hat sich ihren ganzen Zettel vollgeschrieben.
S00: Ich blick selbst nicht so ganz durch und sie switcht jetzt von der Seite zur Seite
S00: und guckt jetzt, was jetzt los ist.
S00: Ja, mir fällt gerade auf, dass wir vergessen haben zu erklären, was Hasenbrot heißt.
S00: Ach ja.
S00: Ich weiß nicht, ob man das jetzt noch hinterher schieben kann.
S00: Wir können es ja auch so eine unbeantwortete Frage lassen.
S00: Was ist eigentlich ein Hasenbrot?
S00: Was ist eigentlich ein Hasenbrot?
S00: Vielleicht, genau, vielleicht beantworten wir das an dieser Stelle nicht.
S00: Aber was ich auf jeden Fall, also im Zuge von Hasenbrot hätte ich halt die Frage gehabt,
S00: wir teasern jetzt mal an, dass wir die Hasenbrotfrage im nächsten Podcast beantworten.
S00: Also was ein Hasenbrot ist, für den Fall, dass es nicht bis dahin alle sowieso schon selbst gegoogelt haben,
S00: die es nicht eh schon wussten.
S00: Und die Frage, die ich mir in dem Zusammenhang ja stelle, ist, ob das ein ostwestfälisches Ding ist
S00: oder ob es Hasenbrote in ganz Deutschland gibt und ob es auch andere Begriffe dafür gibt.
S00: Also ob irgendjemand Hasenbrot unter einem anderen Begriff kennt.
S00: Also ich glaube, ich weiß es nicht, aber ich glaube Hasenbrot ist ostwestfälisch.
S00: Es ist doch immer diese Frage, wie heißt das letzte Stückchen vom Brot oder das erste Stückchen?
S00: Das erste Stückchen?
S00: Ja, ich will jetzt den Begriff nicht sagen.
S00: Wenn du jetzt ein Brot hast und du schneidest das...
S00: Ja, ich weiß schon, ich weiß, worauf du hinaus willst.
S01: Ja.
S01: Und da gibt es ja in ganz Deutschland so viele Begriffe für diesen kleinen Hm.
S00: Und dann glaube ich, dass Hasenbrot auch sehr viele unterschiedliche Begriffe haben wird.
S00: Und warum willst du jetzt nicht sagen, wie du das nennst?
S00: Ja, Knust.
S00: Knust, ja, sag ich auch.
S00: Ja.
S00: Knust.
S00: Oder Tipp?
S01: Ne.
S01: Doch.
S01: Nein.
S01: Knust.
S01: Knust.
S00: Tipp. Ja, ich weiß, dass es da ganz viele Begriffe gibt.
S00: Ich weiß gar nicht, was mein Mann dazu sagt.
S00: Mein Mann sagt da irgendwas anderes zu.
S00: Ja, meine auch.
S00: Ich glaube, Scherzel.
S00: Das habe ich ja noch nie gehört.
S00: Okay, das ist auch ein ganz anderes Level als aus Westfälisch.
S01: Scherzel.
S01: Nee, Scherzel.
S01: Ich sage das jetzt bestimmt falsch.
S01: Scherzel.
S01: Scherzel.
S01: Ja, Scherzel.
S01: Schatzel.
S01: Nein, Scherzel.
S00: Ich wollte noch was zum Thema Selbstversorge beitragen.
S00: Ja.
S00: So ein bisschen passt das ja zu dem PMS-Zyklus.
S00: Das kann ich vielleicht auch gut brauchen.
S00: Also, ich habe mir einen sehr teuren Wasserbecher gekauft.
S00: Ich bin da influenced worden.
S00: Ich habe einen TikTok gesehen.
S01: Aber nicht von mir, oder?
S01: Nee.
S00: Ich habe einen TikTok gesehen und habe diesen Becher gesehen.
S00: Und es ist kein Stanley Cup für alle, die jetzt irgendwie direkt daran denken.
S00: Also, das ist es nicht.
S00: Es ist ein anderer Becher.
S00: Aber ich habe den gesehen und habe mich sofort verliebt und dachte, das ist so schön.
S00: Und dann hat der relativ viel Geld gekostet.
S00: Also, ungefähr vergleichbar mit einem Stanley Cup.
S00: Also, falls ihr die Hausnummer selber googeln wollt.
S00: Es ist ungefähr der gleiche Preis.
S00: Und die gibt es auch in Deutschland nicht zu kaufen.
S00: Das ist jetzt extra aus Amerika gekommen mit Zoll.
S00: Das Paket war schon offen, als es hier ankam.
S00: Und ich habe drei Wochen darauf gewartet.
S00: Aber seitdem trinke ich jeden Tag mindestens zwei Liter Wasser,
S00: was mir vorher ungefähr noch nie gelungen ist in meinem ganzen Leben.
S00: Ich habe es wohl schon mal geschafft, zwei Liter Kaffee zu trinken an einem Tag.
S00: Aber zwei Liter Wasser ist ein Ding der Unmöglichkeit.
S00: Und deswegen durch den Strohhalm oder durch dieses Tragegefühl?
S00: Oder weil das einfach beinahe was?
S00: Weil mich auch dieser Becher einfach so glücklich macht, weil der so wunderschön ist.
S00: Das macht mich einfach...
S00: Also, ich habe den ausgepackt und ich habe gedacht, ja, der ist einfach irgendwie...
S00: Also, die Farbe ist schön.
S00: Es ist meine Lieblingsfarbe.
S00: Der ist also relativ groß.
S00: Also, da passen, ich glaube, 840...
S01: Das ist so ein bisschen wie so eine Blumenvase, würde ich sagen.
S01: Genau, ja.
S00: Also, das sieht auch am Ende...
S00: Also, in den USA rennen alle Menschen irgendwie mit so einem Becher durch die Gegend.
S00: Deswegen sieht das da nicht so bescheuert aus.
S00: Hier in Deutschland, würde ich sagen, sieht es schon eher bescheuert aus.
S00: Und die Leute gucken mich auch komisch an, wenn ich damit durch die Stadt laufe.
S00: Aber ich habe mir an der Stelle jetzt irgendwie...
S00: Es ist mir...
S00: Egal.
S00: Also, es ist mir einfach egal.
S00: Sollen die Leute mich komisch angucken?
S00: Mich macht dieser Becher einfach so glücklich.
S00: Und es ist ja so, dass ich auch lange mit mir gehadert habe.
S00: Also, ich habe den jetzt nicht instant bestellt, nachdem ich dieses TikTok gesehen habe.
S00: Ich habe da schon Tage, sagt man ja so, bin ich schwanger gegangen damit.
S00: Also, meine Gedanken haben um diesen Becher gekreist.
S00: Und ich habe irgendwie gedacht, ja, also, trotz Tiny House möchte ich mir diesen Becher gönnen
S00: und habe dafür auch eine Wasserflasche, die ich hatte.
S00: Aber du hast doch so ein Faible für Becher.
S00: Ja, okay, das ist ein anderes Problem.
S00: Aber ich habe eine Wasserflasche, die ich hatte, dafür nicht entsorgt.
S00: Ich habe sie ins Büro gebracht.
S00: Die steht da jetzt erstmal im Büro. Die steht auf jeden Fall nicht mehr im Tiny House.
S00: Heute habe ich den Becher vergessen und ich vermisse ihn schmerzlich.
S00: Ich habe auch eben überlegt, ob ich es schaffe, nochmal schnell nach Hause zu laufen
S00: und meinen Becher zu holen, damit ich auch heute genug trinke.
S00: Also, ich will überhaupt gar nicht, dass irgendjemand sich diesen Becher deswegen kauft,
S00: sondern irgendwie habe ich gedacht, ach, das ist so eine schöne Lösung für ein Problem,
S00: was ich schon so lange habe, dass ich nämlich immer denke, dass ich zu wenig trinke.
S00: Also, wir gucken jetzt mal die Langzeitwirkung, was für Auswirkungen das auf meinen Körper hat,
S00: wenn ich jetzt regelmäßig genug trinke, ob ich irgendwelche Unterschiede merke.
S00: Ich habe den ja jetzt so anderthalb Wochen ungefähr.
S00: Da kann man jetzt auch noch nicht davon reden, dass das jetzt bis in alle Ewigkeit funktioniert.
S00: Aber es klingt auf jeden Fall gut.
S00: Ja, also, und ich, genau, da ist ein Strohhalm dran an dem Becher.
S00: Ich habe schon das Gefühl, dass der Strohhalm auch dazu beiträgt, dass ich mehr trinke,
S00: weil irgendwie auch das so Spaß macht, aus dem Strohhalm zu trinken.
S00: Und gestern Morgen im Bus haben wir in so einem Vierersitz gesessen, mein Mann und ich,
S00: und gegenüber saß eine Nonne.
S00: Und dann ist später noch eine andere Frau eingestiegen.
S00: Und die Nonne und diese andere Frau, die waren so super chatty drauf.
S00: Die wollten sich unbedingt unterhalten.
S00: Und dann haben wir uns halt irgendwie auch bis zu unserem Endhaltepunkt über diesen Becher unterhalten.
S00: Und ich glaube, der halbe Bus bestellt sich morgen diesen Becher.
S00: Weil ich so begeistert von diesem Becher auch gesprochen habe.
S00: Und so überspringen, und ja, und guck mal, und der ist irgendwie...
S00: Und man kann den dann auch zumachen, dann kann man den auf den Kopf stellen
S00: und trotzdem, da ist ein Strohhalm dran, bleibt das auch alles dicht.
S00: Und mehrere Köpfe in dem Bus drehten sich dann so zu uns.
S00: Und ich habe das gemerkt, wie die alle so zuhörten, als würde ich irgendwie so eine Verkaufsshow...
S00: Naja gut, so viel wird dem Bus morgens nicht passieren.
S00: Genau, also irgendwie...
S00: Also die Inspiration, die ich an dieser Stelle lassen möchte, ist einfach,
S00: wenn ihr mal irgendwie so etwas seht und denkt, das ist so schön, aber irgendwie brauche ich das nicht.
S00: Und es löst aber vielleicht ein Problem, was ihr habt, dann gönnt euch das doch.
S00: Ja, oder auch nicht nur Problem, ich denke, das ist auch wieder so ein bisschen nochmal so ein Rückauf,
S00: das ganze PMS-Zeug, wo man so ein bisschen auf sich achtet.
S00: Das macht einen vielleicht auch einfach nur glücklich.
S00: Ich finde auch immer diesen Begriff, ja, dann gönne ich mir das, finde ich immer so blöd.
S00: Weil ich denke immer, ja, manchmal ist es einfach, dass man sich denkt,
S00: okay, ich brauche das eigentlich nicht, aber es würde mich jetzt total glücklich machen.
S00: Und dann kann man sich das auch einfach, wenn man es kann, mitnehmen.
S00: Oder kaufen oder bestellen oder was auch immer. Oder wünschen.
S00: Da gibt es ja dann mehrere Optionen, aber ja.
S00: Genau, also das war ja jetzt nicht super impulsgesteuert irgendwie,
S00: dass ich gedacht habe, boah, den Becher brauche ich und den bestelle ich mir sofort.
S00: Weil das ist auch mit Tiny House, also ich zwinge mich schon,
S00: über die Dinge eine Zeit lang nachzudenken und nicht alles irgendwie zu kaufen,
S00: was mir so in den Sinn kommt, weil dann kommen wir irgendwann nicht mehr klar.
S01: Ja, ist auch schwierig.
S00: Also weiß ich nicht, dieser Becher, der macht mich wirklich glücklich.
S00: Also den finde ich einfach schön und ich freue mich so darüber, dass das auch funktioniert.
S00: Ja, und ich meine, es soll jetzt ja wieder warm werden.
S00: Der Sommer steht quasi fast vor der Tür, erst der Frühling,
S00: aber ich befürchte, kommt gleich der Sommer auf uns zu, dann ist das ja ideal.
S00: Genau, also ich wollte einfach von meinem Becher nochmal berichten, das war auch schön.
S00: Das ist mir irgendwie ein Anliegen.
S00: Ja, gerne. Fühl dich frei hier. Also wenn nicht hier, wo dann?
S01: Ja, genau.
S01: Wir sind ja hier quasi unter uns.
S00: Ja Mensch, genau so habe ich mir das eigentlich vorgestellt,
S00: dass wir einfach quatschen und nebenbei das Mikrofon laufen lassen
S00: und dann mal gucken, was dabei rauskommt.
S00: Das ist total angenehm, oder?
S00: Ich bin auch ehrlich gespannt, was so in den nächsten Folgen noch passiert.
S00: Wir wissen es ja auch nicht genau.
S00: Genau, auf jeden Fall reden wir nochmal über das Hasenbrot.
S00: Ja, das Hasenbrot, das schreibe ich mir auf.
S00: Darüber werden wir auf jeden Fall plaudern und ansonsten lassen wir es mal auf uns zukommen.
S00: Genau, und falls ihr uns hier in den Kommentaren irgendwas hinterlassen wollt,
S00: worüber wir reden sollen, dann sehr gerne.
S00: Auch jede Form von Feedback.
S00: Ja.
S00: Das hören wir gerne und dann würde ich sagen...
S00: Bis zur nächsten Folge, oder?
S01: Bis zum nächsten Mal.
S01: Wir freuen uns.
S01: Ciao, ciao.