S01: So ist das, also ich hab gerne Besuch, aber ich hab auch gerne, wenn die dann wieder gehen.
S01: Ich hab mir einen pinken Bikini gekauft.
S01: Eine mikrofeministische Sache mache ich auch, erzähl ich gleich.
S00: Ja, lass doch die Schnecken leben.
S01: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von...
S01: Hasenbrot und Streuselkuchen.
S00: Ja.
S00: Ja, hallo.
S00: Hallo.
S00: Schön, dass du da bist, wir haben uns lange nicht gesehen.
S00: Ja, ich freue mich.
S00: Ich freue mich, dass ich da bin.
S00: Ja, womit willst du starten?
S00: Ähm, ich bin müde, muss ich dir sagen.
S00: Ich bin auch müde.
S00: Ich bin heute sowas von müde.
S00: Ich weiß nicht, dieses, ich will jetzt gar nicht über das Wetter reden, aber dieses ständige grauen, grauen Regen jetzt im Sommer ist echt grad hart und ich schlafe auch schlecht.
S01: Nächste Woche wird's besser.
S00: Ja, dann wird's wahrscheinlich wieder schon zu heiß.
S00: Vielleicht.
S00: Bei dir ist das Glas auch immer halb voll, ne?
S00: Ja, ich weiß, es ist schwierig, aber im Moment, ich bin echt so durch, ich warte auf die Sommerferien irgendwie.
S00: Und ich habe mir tatsächlich überlegt, ich werde, glaube ich, den ganzen Juli frei machen.
S00: Wow.
S00: So.
S00: Ich hadere noch so ein bisschen, aber ich glaube, ich mache das jetzt einfach.
S00: Ich meine, ich bin ja selbstständig, eigentlich aus dem Grund, um mir das so einzuteilen, aber ich nutze das irgendwie nie und jetzt habe ich gedacht,
S00: wir sind ja alle eh selber auch im Urlaub und ich glaube, ich mache einfach mal vier Wochen frei, ich brauche das irgendwie so eine kreative Pause.
S01: Also, ich bin ja bisher nur teils selbstständig gewesen, aber ich finde auch, einmal im Jahr drei Wochen mindestens am Stück frei zu haben, ist schon nochmal was anderes.
S01: Also, bin ich ganz bei dir. Mach mal.
S00: Ja, es fällt mir, wie gesagt, schwer, aus diesem Struggle so rauszukommen und nicht die Kamera irgendwo drauf zu halten, ist gar nicht so einfach.
S00: Aber ich glaube, ich werde es tun, weil ich merke, ich bin grad auch irgendwie durch.
S00: Ich bin irgendwie durch.
S01: Aber bei Sommerferien kann ich, glaube ich, dann anknüpfen und zwar hatten wir gerade Besuch von lieben Menschen und ich habe dieser sehr, sehr guten Freundin auch vorher schon mal irgendwann gesagt,
S01: dass, also und wir haben eine Ebene, wo man das so sagen kann, dass ich Besuch an sich anstrengend finde.
S01: Also, ich kriege schon gerne Besuch, aber gerade wenn der Besuch über Nacht bleibt, freue ich mich auch sehr, wenn der Besuch wieder geht.
S01: Ja, fühle ich.
S01: Und die waren jetzt von Freitag bis Montagmorgen da, was eine sehr lange Zeit ist und auch wenn man sich gern hat, kann das dann schon mal irgendwie, also ich habe so ein bisschen gemerkt und liebe Grüße an der Stelle,
S01: ich habe so ein bisschen gemerkt, dass mir halt für dieses Wochenende mein Selfcare so ein bisschen gefehlt hat, also so ein bisschen Zeit für mich,
S01: einfach nur rumzuprödeln, stumpfsinnig aufs Telefon zu gucken, durch TikTok zu scrollen, mir eine Serie oder einen Film anzugucken, weil wir halt die ganze Zeit zusammen waren und auch ja irgendwie ein bisschen Action und Programm gemacht haben,
S01: weil wir uns auch lange nicht gesehen haben und so.
S01: Und da habe ich aber am Montag gemerkt, also ich bin an dem Montag dann von der Arbeit nach Hause gekommen, relativ spät auch, ich war erst so gegen 19 Uhr wieder zu Hause und bin dann eigentlich sofort ins Bett gefallen und hab geschlafen.
S00: Oh nein, du Arme, oh Gott nein. Ja, man ist dann durch, oder? Ich merke auch, je älter ich werde, umso heiliger sind mir diese Wochenenden und wenn da ein Tag so fehlt, das ist voll stressig, aber sonntags bin ich da manchmal schon richtig traurig.
S01: Und gestern habe ich von dieser Freundin, jetzt zeige ich dir mal die Karte, Sandra ist schon, also das könnt ihr natürlich nicht sehen, aber Sandra ist schon die ganze Zeit ganz heiß darauf, weil ich gesagt habe, ich zeige dir die Karte erst im Podcast.
S00: Die Karte liegt die ganze Zeit hier auf dem Tisch, ich habe jetzt auch keine Brille auf, deshalb sehe ich nicht, was draufsteht und es wurde immer gesagt, gleich. Und jetzt bin ich total gespannt.
S01: So, also das ist die Karte, ich weiß nicht, kannst du das jetzt lesen? Avumbuk, verstehe ich nicht.
S01: Also, von dieser Freundin, die zu Besuch war, habe ich gestern diese Postkarte aus dem Briefkasten gezogen, das ist, wir laden euch die bei Instagram hoch, unser Instagram-Handle ist Hasenbrot und Streuselkuchen einfach alles zusammengeschrieben.
S01: Und zwar ist das einfach eine weiße Karte, so wie so ein Eintrag im Wörterbuch, da steht dann Avumbuk und darunter dann Beining Substantiv, Gefühl von Leere und Erleichterung, wenn die Gäste gegangen sind.
S01: Ja, ist gut getroffen.
S01: Genau, und da habe ich mich gestern so drüber gefreut, als ich die aus dem Briefkasten gezogen habe, weil ich dachte so, ja, sie hat genau mich verstanden und auch hinten drauf, also der Text ist auch hinten drauf, irgendwie habe ich dich richtig verstanden, dass es dir genau so geht, wenn du Besuch hattest.
S01: Und ja, so ist das, also ich habe gerne Besuch, aber ich habe auch gerne, wenn die dann wieder gehen und habe wirklich dann so ein Gefühl auch von Erleichterung, dass ich meine vier Wände wieder habe und irgendwie, also das war ganz interessant auch jetzt nicht nur auf diesen Besuch bezogen, sondern generell auf Besuch im Tiny House.
S01: Das sind ja meine ersten wirklich eigenen vier Wände, die mir gehören und die nicht gemietet sind sozusagen, also mal abgesehen von meinem Elternhaus, aber das ist ja was anderes.
S01: Und da habe ich gemerkt, dass ich da irgendwie noch ein bisschen pingeliger irgendwie bin und so dachte so, oh nee, jetzt haben die hier Dreck reingetragen und oh nee, jetzt sind hier irgendwie Schitzer auf dem…
S00: Ja gut, es ist aber alles ein bisschen kleiner bei euch, ne?
S01: Mittlerweile habe ich mich da auch wieder so ein bisschen rein entspannt, aber gerade am Anfang, so als wir die ersten Gäste kriegten, als wir das erste Mal Besuch hatten, da hätte ich wie von oben bis unten alles wieder geputzt, damit das so schön und so sauber aussah wie vorher sozusagen.
S01: Jetzt mittlerweile ist das schon irgendwie okay.
S00: Na gut, so oft, dass jetzt Leute bei euch übernachten, ist ja jetzt…
S01: Nein, das sowieso nicht, weil dafür auch einfach gar kein Platz ist.
S01: Aber ich wollte es gerne mitbringen, weil ich glaube, zu wenig Leute, zu wenig Menschen sich trauen, sich diesem Gefühl auch hinzugeben und das okay finden können.
S01: Also es ist ja okay, sich darüber zu freuen, dass man seine eigenen vier Wände wieder hat.
S00: Wir haben das ja eigentlich mindestens ein- bis zweimal im Jahr, wenn die Schwiegereltern kommen aus Österreich, die bleiben ja immer so zwei bis drei Wochen und klar, wir freuen uns total drauf, weil wir uns ja nicht so oft sehen, aber irgendwann ist ganz schnell so eine Phase erreicht, wo ich denke, okay, jetzt ist es auch irgendwie gut so oder ich möchte jetzt einfach im Schlafanzug auf dem Sofa liegen.
S00: Also ich könnte das ja machen.
S00: Also die sind ja unkompliziert, aber ich mache es dann nicht.
S00: Oder gucke dann irgendeine Trash-Sendung im Fernsehen um 18 Uhr oder so.
S00: Würde ich dann nicht machen, mache ich sowieso nicht.
S01: Also ich glaube, ich mache das auch deswegen nicht, weil ich ja zum einen mir die Zeit mit meinen Gästen auch wichtig ist.
S01: Also ich will ja nicht in der Zeit, wo die dann da sind, will ich ja nicht in Anführungsstrichen meine Zeit mit TikTok oder mit irgendwelchen Serien verschwenden.
S01: Das kann ich ja später auch immer noch machen, sondern will eher für die präsent sein und denen ja auch irgendeine Form von Programm anbieten.
S01: Ich will auch, dass die eine gute Zeit haben natürlich bei uns.
S00: Man ist so dauerpräsent.
S01: Genau und das ist glaube ich, also beides ist okay.
S01: Also das ist, also man könnte es, ich könnte es glaube ich nicht anders machen.
S01: Also ich würde jetzt gar nicht wollen zu sagen irgendwie, ja ihr seid jetzt nur dieses Wochenende da und wir haben uns lange nicht gesehen,
S01: aber jetzt zwei Stunden gucke ich mir jetzt irgendeine Serie an.
S01: Da könnte ich mich auch auf diese Serie nicht einlassen.
S00: Nein, das kann man auch nicht.
S01: Wenn ich weiß, dass so.
S01: Es ist eben wie es ist, aber ich finde es wichtig, dass man auch einfach sagen kann, wie es ist.
S01: Und ich finde das total schön, dass diese Freundin eben das auch versteht, dass das so ist und dass das auch für die okay ist, dass das so ist.
S01: Und dass das gar nichts damit zu tun hat, dass man die Gäste nicht mag oder dass die irgendwie anstrengend sind oder keine Ahnung.
S01: Das hat damit überhaupt gar nichts zu tun.
S00: Ja, das stimmt. Aber es ist tatsächlich gar nicht so einfach, weil man oft dann das Gefühl hat, wenn man jetzt sagt,
S00: ach ich bin jetzt auch wieder ganz froh so in meinen vier Wänden zu sein, dass es so negativ rüberkommt.
S00: Aber muss es ja gar nicht oder ist es ja auch gar nicht.
S01: Genau, weil eigentlich die meisten Menschen glaube ich dieses Gefühl auch kennen und da relaten können und sagen können,
S01: ah ja stimmt, mir geht es genauso, wenn jemand bei mir zu Hause ist.
S00: Ja, das stimmt. Im Urlaub ist es ja auch oft so.
S00: Ich freue mich wahnsinnig auf den Urlaub, aber am Ende freue ich mich auch wieder wahnsinnig auf zu Hause.
S01: Genau, weil im Urlaub entspannt man auch auf eine andere Art glaube ich als zu Hause.
S01: Je nachdem wie man den Urlaub macht. Manchmal ist es ja auch nicht so entspannt.
S00: Ja, wir fahren dieses Jahr auch 14 Tage zu den Schwiegereltern.
S00: Haben wir jetzt gerade den Zug gebucht.
S00: Ich bin mal gespannt. Wir waren ja zwei Jahre nicht da und freue mich jetzt auch drauf.
S00: Ehrlich? Achso.
S00: Ja, letztes Jahr waren wir nach Schweiz und davor waren wir da.
S00: Stimmt, letztes Jahr wart ihr nach Schweiz.
S00: Und ich habe mir vorgenommen in einen See zu hüpfen.
S00: Vielleicht sogar einen Fuß in einen Bergsee zu halten. Mal gucken.
S00: Und ich möchte tatsächlich auf so einen kleineren Berg rauf.
S00: Aber der muss auch so safe sein, also nicht mit Geröll oder irgendwie so komplizierte Sachen möchte ich jetzt nicht.
S00: Aber das habe ich mir jetzt für den Sommer vorgenommen. Habe ich noch nie gemacht.
S00: Ich bin ja auch nicht so ein Gondelfan.
S01: Sind wir schon bei, also ich dachte, dann muss ich mir ja jetzt auch irgendwas vornehmen.
S00: Kannst du machen. Also ich habe mir das jetzt so gesagt.
S00: Ich möchte mich mal so ein bisschen überwinden, weil sonst habe ich das oft nicht mitgemacht.
S00: Weil ich auch mit der Gondel irgendwie Probleme habe.
S00: Beziehungsweise ich habe mir mal vorgestellt, das sind diese Teile, wo man sich nur so reinsetzt und so frei schwebt.
S00: Weißt du? Ja.
S00: Sind es aber gar nicht. So eine Zugkabine.
S00: Ist jetzt aber auch nicht so meine Traumvorstellung.
S00: Ich habe das eigentlich noch nie mitgemacht. In der Schweiz jetzt das letzte Mal einmal.
S00: Und das war okay.
S00: Und jetzt habe ich gesagt, okay, ich überwinde mich und mache das jetzt auch, weil ich das Erlebnis auch mal möchte.
S01: Wir fahren ja dieses Jahr mit meinem Bruder, seiner Frau und den drei Kindern in einem All-Inclusive-Urlaub.
S00: Aber das ist jetzt auch wieder so ein bisschen so ein Thema.
S00: Weil ihr seid dann mit der Familie, wir sind mit der Familie.
S00: Und das ist dann auch wieder so ein Ding wie dieses Avumbug, wo man dann denkt, ja okay, jetzt ist auch erst mal wieder gut.
S01: Ja, wobei, also grundsätzlich ja.
S01: Wobei das Verhältnis von mir und meinem Mann zu meinem Bruder und seiner Frau und den Kindern schon ein bisschen auf einer anderen Ebene ist.
S01: Weil wir ja auch mal zusammen gewohnt haben für eine Zeit lang.
S01: Wir haben ja über ein halbes Jahr bei denen gewohnt, bis unser Haus fertig war.
S01: Und deswegen haben wir schon so eine Ebene, wo auch wirklich jeder so sein eigenes Ding machen kann, ohne dass das irgendwie komisch ist, glaube ich.
S01: Also da, glaube ich, hätten wir das Problem nicht im Urlaub, dass wir irgendwie denken, wir müssen jetzt alles irgendwie zusammen machen.
S01: Aber wir machen so einen richtig All-Inclusive-Urlaub in der Türkei.
S01: Und ich habe aus mehreren Gründen Bauchschmerzen, was das an ist.
S01: Erstmal glaube ich, dass es da unglaublich heiß sein wird.
S01: Ja, vermutlich.
S01: Trifft das nicht unbedingt so mein nachhaltiges Herz, sage ich jetzt mal.
S01: Und es ist heiß, es ist nicht nachhaltig.
S01: Und ich glaube auch nicht, dass wir da so viel zu essen kriegen werden.
S01: Also ich meine, es ist alles Buffet.
S01: Klar, wir können uns immer Pommes und Salat da irgendwie raussuchen.
S01: Türkische Küche ist ja auch viel mit Gemüse und so weiter.
S01: Also ich glaube schon, dass wir was finden.
S01: Ich befürchte nur, dass es für uns recht eintönig sein wird, weil es dann doch vielleicht die zwei, drei, vier gleichen Dinge immer sind.
S01: Ein Stück weit habe ich mich damit abgefunden.
S01: Wir machen das auch so ein bisschen für meinen Bruder und die Kids, weil mein Bruder sich das so gewünscht hat.
S01: Die Kids jetzt in einem Alter sind, wo die auch mit sich selber beschäftigen können ganz gut.
S01: Wir machen alle zwei Jahre zusammen Urlaub.
S01: Bisher war das immer in so einem Ferienhaus in Holland oder so.
S01: Oder in Belgien waren wir auch schon mal.
S01: Das war auch cool.
S01: Ich bin mal gespannt.
S01: Ich weiß nicht, ich habe so mittelmega Bock, sage ich mal.
S00: Du musst dich einfach drauf einlassen.
S00: Ich glaube, das geht schon ganz gut.
S00: Aber ich kann dir noch was verraten, was ich noch für den Urlaub schon gekauft habe.
S00: Bist du gespannt?
S00: Ja.
S00: Hau raus.
S00: Ich habe mir einen pinken Bikini gekauft.
S00: Wow.
S00: Und zwar aus einem 80er Stoff, der so gruselig ist.
S00: Ach du Scheiße.
S01: Ja, tatsächlich.
S01: Ich hatte glaube ich in...
S01: Wie alt war ich da?
S01: Doch, das war in den 80ern.
S01: Ich glaube, da war ich so neun oder zehn.
S00: Ich glaube, den hattest du später auch noch.
S00: Ich glaube, der war irgendwie Neon.
S00: War der Neon?
S00: Ja, ich glaube, wir waren mal irgendwann zusammen im Freibad und ich glaube, du hattest so einen Neongelben oder Grün, weiß ich nicht mehr.
S01: Ich war mal irgendwann im Urlaub bei Freunden von meinen Eltern irgendwo im Osten und die
S01: Mutter dieser Freunde hat mir diesen Bikini gekauft und da war ich auch...
S01: Ich weiß nicht mehr, wie alt ich da war.
S01: Ob ich da neun, zehn, elf, ob wir da schon in der fünften Klasse schon waren.
S00: Ich weiß es nicht.
S00: Ich weiß es nicht mehr.
S01: Dunkel erinnere ich mich, glaube ich.
S01: Auf jeden Fall hat die mich...
S01: Also, bequatscht in Anführungsstrichen, die hat mich dazu ermutigt, weil ich den so schön fand, den auch zu kaufen und auch ein Bikini zu tragen, obwohl ich auch damals schon ein mobsiges Kind war.
S01: Ja, aber ist doch cool, dass sie das gemacht hat.
S01: Ja, das ist absolut cool und da im Urlaub war das auch cool.
S01: Aber es war nicht mehr so cool, als ich dann wieder hier war, wo dann alle waren, die mich kannten und dann irgendwie auch Sprüche kamen zu dem...
S01: Also, genau, aber ich...
S00: Ja, ich bin gespannt, weil der ist ja so super stretchy, also der passt so in alle Größen.
S00: Also alle Größen passen in diesen Bikini höchstwahrscheinlich und ich bin sehr gespannt.
S01: Ich überlege gerade so, da wo ich hinfahre, könnte ich ja auch mal irgendwas ausprobieren.
S01: Ich weiß nicht, ob ich jetzt ein Bikini ausprobieren möchte.
S00: Naja gut, es gibt da ja auch alles mögliche so an Varianten.
S00: Es gibt ja auch so Badeanzüge, die dann aussehen wie ein Bikini, die haben so eine Höhe Rose und dann ist das so zusammen oder so.
S01: Also ich hatte mal irgendwann vor vielleicht 10 Jahren oder so, da kamen diese Tankinis da auf.
S01: Ich weiß gar nicht mehr, vielleicht wahrscheinlich, also ich sag 10 Jahre, wahrscheinlich sind es eher 20 Jahre.
S00: Aber ich muss sagen, da kam ich nicht mit zurecht.
S00: Die hängen immer wie so ein nasser Lappen an einem und dann...
S01: Nee, die...
S01: Bei mir rollte sich dieses Oberteil immer so nach oben.
S00: Ja stimmt, die Hose runter, das Oberteil hoch und irgendwie liegen das wie so ein nasses Handtuch an einem.
S01: Nee, das mag ich auch nicht.
S00: Konnte man nicht tragen, deswegen...
S00: Ich habe gedacht so, ja leichtes Gepäck habe ich mir auch vorgenommen, das ist echt schwierig für mich.
S00: Und dann habe ich... Ich habe den Bikini ja noch nicht, ne?
S00: Eigentlich habe ich gedacht, der kommt heute, aber ich glaube morgen.
S00: Und mal gucken.
S00: Also den kann man auf jeden Fall klein knütteln und in den Koffer stopfen.
S00: Und für so einen Bergsee ist das doch ideal, oder?
S00: Ich sehe mich.
S00: Das ist scheiß kalt.
S00: Ist doch egal.
S00: Ist doch auch mit einem Wahlenanzug.
S01: Ja, ja, das hat...
S01: Neoprenanzug.
S00: Also ich sehe mich im Hochsommer in diesem pinken Stretch-Bikini in so einem Bergsee.
S00: Fühlst du dich gut?
S00: Finde ich super.
S00: Ist voll Instagram.
S00: Also ich mache keine Fotos, ne?
S00: Weil ich habe ja dann Ferien, aber...
S00: Das wird toll.
S00: Wow.
S00: Ja.
S01: Ja, ich... Ja, nee, da bin ich noch nicht.
S00: Da haben wir ja noch Zeit.
S00: Also wenn wir die nächste Folge haben, dann frage ich nochmal nach.
S01: Ob ich mir für den Sommer was vorgenommen habe?
S01: Ja.
S01: Ja, ich überlege mal.
S01: Aber auch wieder eine wunderbare Überleitung.
S01: Nein.
S01: Echt?
S01: Zu... Doch, ich finde so ein bisschen passt es ja zu meinem Thema, das hatte ich dir eben schon mal kurz vorgeschlagen, Mikrofeminismus.
S01: Ah, ja, stimmt. Da bin ich ganz gespannt.
S01: Da habe ich heute... Also ich habe schon vor Wochen auch TikToks dazu gesehen, aber gerade heute in der Mittagspause, als ich so durch TikTok gescrollt bin,
S01: da kam mir auch nochmal ein Video über Mikrofeminismus und da habe ich so gedacht, na, das würde ich doch gerne...
S01: Also eine mikrofeministische Sache mache ich auch, erzähle ich gleich.
S01: Aber bei Mikrofeminismus, wenn ich es richtig verstanden habe, geht es so ein bisschen darum, kleinen Ungerechtigkeiten oder ich weiß nicht, wie man das nennen will, einfach...
S01: Ich mache es jetzt einfach anders.
S01: Also es gibt dann zum Beispiel Menschen, die konsequent das generische Femininum verwenden, statt das Maskulinum.
S01: Also dann immer sagen, oh, mit dem Ding solltest du mal zu einer Ärztin gehen.
S01: Oder irgendwie so. Also immer die weibliche Form benutzen, egal um was es geht.
S01: Und wenn Menschen sich dann beschweren, dass sie sich nicht mitgemeint fühlen, dann irgendwie sagen, so ja, ich meine aber auch Männer.
S00: Ja, ist ja umgekehrt sonst auch, genau.
S01: Genau, also, genau, weil es umgekehrt ja einfacher über die Lippen kommt und auch viel verbreiteter ist.
S01: Das ist zum Beispiel Mikrofeminismus.
S01: Oder was waren noch Beispiele?
S01: Ja, gut, wir auf dem platten Land hier fahren nicht so viel S-Bahn oder U-Bahn.
S01: Aber in der U-Bahn, dann setzen sich ja Männer gerne so breitbeinig hin.
S01: Wie heißt das? Men's Spreading?
S01: Ja.
S01: Genau. Und das dann eben auch einfach zu machen.
S01: Also wenn man jetzt nicht gerade einen kurzen Rock anhat, sondern eine Hose, kann man sich ja genauso breitbeinig da hinsetzen.
S01: Also so. Und ich habe mir, ohne dass ich was von Mikrofeminismus wusste, und ich weiß auch gar nicht, ob es Mikrofeminismus ist,
S01: aber ich habe mir angewöhnt, Gruppen von Menschen als Mädels anzusprechen.
S01: Okay.
S01: Hier, kommt ihr Mädels? So, auch wenn da Jungs dabei sind oder auch wenn die nur aus Jungs oder Männern besteht.
S01: Was zu Irritationen führt.
S01: Ja, kann ich mir vorstellen.
S01: Was ich dann eben manchmal zum Anlass nehme, zu sagen, naja, also ich meine schon alle so, ne? Also irgendwie.
S01: Und da kann man sich jetzt drüber streiten, ob das der richtige Begriff ist oder keine Ahnung.
S01: Aber auf jeden Fall geht es, so wie ich Mikrofeminismus verstehe, auch einfach dazu, um Denkanstöße zu geben, sozusagen.
S01: Ja.
S01: Und zwei, drei Sachen noch rauszusuchen, die ich in meinem Alltag auch einfach integrieren will.
S01: Okay, klingt spannend. Ja, berichte mal.
S01: Ich habe neulich von jemandem das Kompliment bekommen, dass bei mir das Gendern relativ,
S01: also dass ich das so nebenbei irgendwie mit einfließen lasse, dass es nicht irritierend wirkt.
S01: Und dass ich häufig solche Begriffe benutze, wo das Geschlecht keine Rolle spielt.
S01: Also von Personen oder von Menschen spreche, statt von, weiß ich nicht, irgendwelchen Begriffen, wo eben die Endung das Geschlecht irgendwie impliziert.
S01: Oder dann eben, also ich versuche dann ja auch, weiß nicht, PolizistInnen zu sagen oder sowas, ne?
S01: Und das würde bei mir so flüssig rüberkommen, dass es gar nicht so doll irritiert.
S01: Aber diese Person hat es ja auch wahrgenommen, also von daher.
S00: Ja, also ich würde gerade sagen, wenn sie dich darauf anspricht, dann...
S01: Ja, okay.
S01: Und dann habe ich gedacht, naja gut, dann kann ich da ja drauf aufbauen.
S01: Guck mal bei TikTok unter Mikrofeminismus, da findet man einige Videos, kann man sich gute Anregungen abholen.
S00: Ja, klingt gut. Klingt auf jeden Fall gut.
S00: Auf jeden Fall finde ich auch, das ist ein total spannendes Thema.
S00: Und so ein bisschen passt ja auch mein pinker Bikini in den Mikrofeminismus.
S01: Auf jeden Fall.
S00: Also das ist auf jeden Fall für mich eine Herausforderung.
S00: Und ich habe gerade so gedacht, wir könnten ja eigentlich zum nächsten Mal so eine kleine Urlaubs-Sommerfolge machen.
S00: Auch mit Dingen, weil du ja gesagt hast, du überlegst ja auch noch für euren Urlaub.
S00: Ja.
S00: Kleine Herausforderungen oder so kleinen Mutausbrüchen, was wir uns so für den Sommer vornehmen.
S00: Oder auch gucken, wo wir vielleicht, ja, also so Dinge, die man einfach mal so tut.
S01: Vielleicht könnt ihr uns ja bei Instagram auch schreiben, was ihr für Ideen für, ich sage jetzt mal Sommer-Challenge oder so.
S00: Wir machen doch jetzt keine Sommer-Challenge, das sind doch keine 20 mehr.
S00: Doch nicht Challenge im Sinne von, keine Ahnung, ich schwimme 20.
S01: Was kommst du auf?
S01: Nee.
S01: Nein, ich meine Komfortzone, was ich so, ne, also ob ihr Ideen habt, was man sich für eine persönliche Challenge sozusagen.
S01: Also weil für mich wäre das, also so weit bin ich nicht, mit einem Bikini irgendwo rumzuhören.
S01: Also das sage ich dir so schon.
S01: Also auch nicht in der Türkei.
S01: Nein?
S01: Nein, das traue ich mich nicht.
S00: Also gehst du gar hier in der Therme?
S00: Nee, das, nee.
S00: Ja, aber es macht doch keinen Unterschied, ob ich jetzt einen Badeanzug anhabe oder ob in der Mitte was fehlt.
S00: Das stimmt.
S00: Ich meine, man sieht ja, was man sieht, oder?
S00: Ja.
S00: Ja, trotzdem.
S00: Und ich muss sagen, also ehrlich, allein deshalb, wenn ich jetzt, also wenn wir jetzt den ganzen Tag so in der Therme sind,
S00: das Kind ist ja den ganzen Tag da rumhopsen, ich muss dann mindestens drei, vier Mal meinen Badeanzug wechseln.
S00: Ich bin ja so Blasenentzündungsanfällig, ja, Oma 80, ne.
S00: Und dann muss ich diesen nassen Badeanzug ausziehen, dann wieder einen trockenen anziehen.
S00: Weißt du, wie blöd das ist? Blöd ist das.
S00: Und so ziehe ich ja nur die Bikinihose.
S00: Das ist ratzfatz, also das ist, toll ist das.
S00: Ich merke, ich merke einen Widerstand, aber ich kann sagen, ja.
S01: Also das stand tatsächlich auch auf meiner Liste.
S01: Jetzt springen wir so ein bisschen hin und her.
S01: Also wer schon mal ein Seminar zu gewaltfreier Kommunikation bei mir besucht hat, der kennt diesen Frucht wahrscheinlich schon.
S01: Eine liebe, liebe ehemalige Arbeitskollegin von mir hat immer gesagt, wo der Widerstand ist, ist der Weg.
S01: Ja, bitte.
S00: Also vielleicht können wir die...
S00: Ich würde sagen, wir sprechen uns in 14 Tagen hier noch. Seid gespannt.
S01: Ja, vielleicht können wir die, das generell als Kategorie einführen.
S01: Ich finde, das ist nicht nur für den Sommer, sondern ich stelle jeden Tag tausend Widerstände irgendwie fest.
S01: Und jetzt muss man nicht jeden Widerstand überwinden.
S01: Aber was meine Kollegin damit ja meinte oder so, wie ich es für mich zumindest verstehe, ist, wenn ich irgendwo einen Widerstand feststelle, lohnt es sich auf jeden Fall, da mal hinzugucken und zu gucken, okay, warum habe ich denn da so einen Widerstand?
S01: Ja, die Kategorie könnte heißen, auf in den Widerstand oder keine Ahnung.
S00: Ja, also mein Widerstand kann ich dir sagen, ist in diesem Sommer, jetzt fangen wir doch schon ein bisschen vom Sommer an, wir heben uns das fürs nächste Mal auf, aber das sage ich jetzt noch kurz.
S00: Ich möchte mir jetzt so ein ärmelloses T-Shirt oder ein Top bestellen. Das ist tatsächlich schwieriger für mich als jetzt so ein Bikini.
S01: Über den Widerstand bin ich schon hinweg.
S00: Das ist mir zum Beispiel egal.
S01: Das ist für mich jetzt echt gerade so ein...
S01: Da denke ich mir, hier, kommt, guckt euch meine Arme an, was... Mir ist das scheißegal.
S01: Ja gut, da hat jeder so sein Ding irgendwie.
S00: Aber das ist eine gute nächste Folge. Ich spüre das schon.
S00: Sommer, Kleidung, Widerstände und Körperbehaarung.
S00: Also ihr seht auf jeden Fall, es wird spannend beim nächsten Mal.
S01: Also keine Ahnung, was für eine Zielgruppe wir genau hiermit jetzt ansprechen, aber das finde ich gut.
S00: Ja, also da freue ich mich jetzt auch drauf, das machen wir auf jeden Fall.
S00: Können wir jetzt noch zu so einem krassen Themenwechsel kommen?
S01: In dem ich einfach sage, sag doch mal, was du noch so auf dem Zettel hast.
S00: Also auf meinem Zettel ist definitiv unser Hochbeet.
S00: Ich überlege es abzureißen. Es regt mich einfach nur auf.
S00: Alles, was ich liebevoll angepflanzt habe, ist niedergefressen. Plus eins.
S00: Also ich habe sogar schon einmal nachgepflanzt, aber mittlerweile denke ich, es ist mir jetzt egal.
S00: Ich kaufe meinen Salat beim Markt und fertig.
S00: Und tatsächlich, da weiß ich aber nicht, wie weit ich mich da so aus dem Fenster lehnen kann,
S00: sind so WhatsApp-Gruppen und so Klassen-Chat-Dinger.
S00: Kennst du das? Das ist sowas von nervig.
S00: Ich? Sowas von nervig.
S01: Also ich habe, der, ich sage jetzt nicht, also ich habe einen super, super nervigen Gruppen-Chat auf meinem Handy.
S01: Also ich kann so viel sagen, er ist nicht von der Arbeit, er ist eher aus dem Privatbereich.
S00: Deswegen, es ist sowas von nervig.
S00: Wer kommt heute um 14 Uhr? Dann schreiben erst mal 19, ich nicht.
S00: Und dann schreibt irgendwie eine Person ganz am Ende, ja ich komme dann.
S00: Dann habe ich aber schon 20 Nachrichten auf meiner Uhr, beziehungsweise auf meinem Handy und denke die ganze Zeit, was ist denn los?
S00: Muss mich dann erst mal durch fünf Kuchen, die noch mitgebracht werden, durchwuseln und um, also ich überlege zu gehen.
S00: Und weißt du, was schlimm ist? Jetzt muss ich mich doch so ein bisschen aus dem Fenster lehnen.
S00: Es gibt ja auch so diverse Ämter in so Klassen.
S00: Und es wurde schon so gesagt, hey Sandra, möchtest du das nicht machen?
S00: Pflegschaft, Schulpflegschaftsvorsitzende oder so.
S00: Und dann habe ich gesagt, ich glaube nicht.
S00: Ich glaube, ich bin die falsche Person.
S00: Also ich backe liebend gern irgendwie um 9 Uhr noch einen Kuchen.
S00: Ich mache auch aus Krepppapier Riesenblüten, wenn es sein muss oder irgendwas anderes.
S00: Aber diese Ämter, das kann ich nicht.
S00: Das strapaziert meine Nerven.
S01: Also da kann ich nicht so richtig relaten, weil ich keine Kinder habe.
S01: Und deswegen, ich will mir das gar nicht vorstellen, ehrlich gesagt.
S00: Nein, ich möchte es nicht.
S01: Schon alleine die Vorstellung.
S01: Also ich weiß ja, wie gut, in Anführungsstrichen, ich mich mit den Menschen in meiner Klasse verstanden habe,
S01: als ich noch selber zur Schule gegangen bin.
S00: Ja, und die sind jetzt eigentlich nur 20 Jahre älter.
S01: Also jetzt hast du ja das Gleiche.
S01: Also die gleiche Gruppe an Menschen irgendwie, so aus meiner Generation, sage ich mal.
S00: Ja, bunt gemischt. Und das schaffe ich nicht.
S01: Und so Zweckgemeinschaften.
S00: Nein, ich schaffe das nicht. Ist falsch. Ich schaffe das schon.
S00: Ich glaube, ich wäre auch eigentlich gut für dieses Amt.
S00: Aber dann stehen so Sachen an, Weihnachtsgeschenk oder irgend so ein Kram.
S00: Und dann musst du bei allen Leuten hinter 50 Cent herlaufen.
S00: Und das kann ich nicht.
S00: Ich wäre dann eher so der Typ, der sagt, komm, ich bezahle das schon.
S00: Ist alles in Ordnung. Behaltet eure 50 Cent. Ist schon gut.
S01: Ja, aber das ist ja wie an so vielen Stellen auf dieser Welt.
S01: Wenn die Menschen einfach das machen würden, was sie sollen,
S01: nämlich wenn irgendwie besprochen wird, okay, jeder zahlt 50 Cent.
S01: Ich verstehe gar nicht, warum man dann überhaupt hinter irgendjemanden herlaufen muss.
S00: Ja, aber ich möchte auch nicht hinter niemanden herlaufen.
S00: Auf jeden Fall ist das jetzt gerade wieder so ein Trend-Thema.
S00: Weil die Sommerferien starten bald und das neue Schuljahr beginnt und der Klassenchat explodiert.
S00: Und das kostet nicht echt viel Zeit und Energie, muss ich zugeben.
S00: Also das ist gerade echt schwierig.
S00: Ah, das ist echt schwierig.
S01: Ich kann das gut nachvollziehen.
S01: Also solche Gruppen habe ich wie gesagt nicht.
S01: Ich habe bei meiner, auch ganz liebe Grüße an meine Arbeitskollegen an der Stelle.
S01: Ich habe bei meinen Arbeitskollegen, also wir haben auch so eine WhatsApp-Gruppe von unserem kleinen Team.
S01: Und da habe ich scheinbar so eine Ansage gemacht, dass sich keiner traut, irgendwelche Sachen da reinzuschreiben.
S01: Das meinte ich aber nicht so.
S01: Also es kann gerne da reingeschrieben werden, so was wie, keine Ahnung,
S01: schönes Wochenende euch allen oder was weiß ich.
S01: Das finde ich überhaupt gar nicht schlimm.
S01: Was mich richtig nervt, sind halt so Bildchen, Videos, keine Ahnung.
S00: Ja, wenn kurz vor Weihnachten.
S00: Wenn die nicht wirklich witzig sind.
S00: Dann sind die nur noch vor Weihnachten.
S00: Und ich meine, ja, das ist dann nett, aber ich muss nicht zugeben.
S00: Also es häuft sich dann immer so.
S00: Und wenn man mal wirklich irgendwas wissen will, dann schreibt ja niemand.
S01: Ja, aber das macht mich rasend.
S00: Ja, das stimmt.
S00: Also rasend wie die Schnecken, die meinen Salat gerade fressen, beziehungsweise haben.
S00: Ist ja schon weg.
S01: Wie sieht es eigentlich bei euch aus?
S01: Du willst es nicht wissen.
S00: Du hast letztes Mal nur noch gesagt, also ich habe überhaupt kein Schneckenproblem dieses Jahr.
S00: Also ist alles safe.
S00: Ja, habe ich nicht geirrt.
S01: Wie sieht es aus?
S01: Also ich könnte, ich könnte jeden Abend.
S00: Aber du hattest doch tollen Salat.
S01: Der war in einem separaten Hochbeet mit Deckel.
S01: Und frag mich nicht, der auf unserer Terrasse stand.
S01: Ja.
S01: Also auf der Terrasse auf Stein.
S01: Frag mich nicht, warum den Schnecken das so anstrengend ist, weil da sind Löcher drin.
S01: Die könnten da reinkommen.
S01: Aber aus irgendwelchen Gründen, vielleicht ist auch das, ja vielleicht liegt es an der Form des Hochbeetes.
S01: Also laden wir auch bei Instagram ein Foto hoch von dem Hochbeet.
S01: Ich hatte heute Morgen einen Schneck auf dem Balkon.
S01: Ja, du, pass auf.
S01: Ich kann dir die schlimmsten Schneckengeschichten der Welt erzählen.
S01: Also ich könnte jeden Abend in unserem Garten, ohne mich anzustrengen, 50 Schnecken einsammeln.
S01: Ohne mich anzustrengen.
S00: Wie ignorierst du die dann?
S00: Was machst du da mit den Schnecken?
S00: Nichts.
S00: Okay.
S01: Also ich habe gestern ein TikTok gesehen.
S01: Also ihr merkt schon, ich bin ziemlich viel auf TikTok unterwegs.
S01: Ich schäme mich da auch nicht für.
S00: Ich mag die Plattform.
S01: Ich habe ein TikTok gesehen.
S01: Das habe ich, das ist das Einzige, was ich noch nicht ausprobiert habe.
S01: Und zwar hat die ihre Blumentöpfe und ihre Hochbeete mit Vaseline eingeschmiert.
S01: Quatsch.
S01: Und das soll angeblich funktionieren, weil alle anderen Sachen funktionieren nicht.
S01: Nein, das funktioniert doch nicht.
S01: Was, rutschen die ab oder was?
S00: Ich habe es vergessen.
S01: Ich wollte gleich noch los.
S01: Irgendwie mögen die das nicht.
S00: Also ich habe Zimt probiert, ich habe Kaffee probiert, ich habe Schafwolle probiert, Sand.
S00: Ich weiß, wir haben sogar, darf man das sagen?
S00: Einen Elektrozaun.
S00: Einen kleinen Elektrozaun.
S01: Aber das interessiert die auch nicht.
S00: Das tut ja denen schrecklich.
S00: Da krabbeln die drüber.
S01: Also ich habe.
S01: Also Vaseline, nein.
S01: Also dadurch, dass das Gemüse im Hochbeet ist, haben sie es noch nicht komplett gefressen.
S01: Also ich habe sechs oder acht, ne neun, so.
S01: Ich habe neun Kohlrabi-Pflanzen, von denen zwei jetzt noch unangefressen sind.
S01: Ach du Arnsel.
S01: Ich würde mir wirklich wünschen, dass sie einfach die, die sie eh schon angefressen haben, einfach auffüttern.
S00: Also manche füttern die ja mit Gurken, die legen dann so ein Stückchen Gurken.
S01: Habe ich auch schon gelesen.
S01: Okay.
S01: Und dann kannst du die mit den Gurken einfach wegschmeißen.
S01: Hm.
S01: Habe ich auch schon überlegt, es ist mir irgendwie, ich kriege es gerade nicht hin.
S01: Also im Moment gerade muss ich auch sagen, ist mein Leben so anstrengend, dass ich das irgendwie nicht hinbekriege.
S01: Mich auch noch vernünftig um die Schnecken zu kümmern.
S01: Also mein Mann hat jetzt die Tage zweimal auch so um die 30, 40 Schnecken eingesammelt.
S01: Was mich viel mehr aufregt als das Gemüse, weil da habe ich ein Stück weit mit gerechnet, dass ich mit Schnecken zu tun haben würde.
S01: Und ich habe in der Zeitung, stand vorgestern oder vorvorgestern, ich weiß es nicht mehr, in der Zeitung stand, dass es dieses Jahr so viele Schnecken gibt wie nie.
S00: Ja, noch nie, weil es so feucht und so lange so mild war.
S00: Ich war letztes Mal einkaufen, ganz normal im Supermarkt und ich stand so bei den Getränken und wollte irgendeine Limo kaufen.
S00: Und dann war so ein älterer Mann, der ist immer so hin und her gelaufen, da habe ich schon gedacht, was sucht der denn hier?
S00: Und da hat er, der hat eine Verkäuferin gesucht.
S00: Ich bin wahnsinnig gespannt, wo jetzt die Schnecke herkommt.
S00: Ja, und dann hat der gesagt, Entschuldigung, ich suche erstmal hier geschälten Spargel und das Schneckenkorn.
S00: Dann hat sie gesagt, wir haben ja weder das eine noch das andere.
S00: Dann hat der gesagt, kann doch nicht sein, ist doch hier ein großer Supermarkt.
S00: Dann hat die gesagt, wir haben kein Schneckenkorn.
S00: Dann hat er gesagt, haben sie nicht mehr?
S00: Dann hat sie gesagt, wir hatten noch nie Schneckenkorn.
S00: Achso, dann müssen sie da unten in dieses Gartencenter.
S00: Dann hat der gesagt, das kann doch nicht sein.
S00: Und kurz darauf hörte ich nochmal eine Frau, die Schneckenkorn gesucht hat.
S01: Also es scheint gerade auch mal ausverkauft zu sein.
S01: Ja, also da tue ich mich ja schwer mit, die irgendwie tot zu machen.
S01: Also irgendwie dafür zu sorgen, dass sie sterben.
S01: Dann sollen sie lieber mein Gemüse fressen, weil irgendeinen Zweck erfüllen ja auch diese Tiere
S01: im Kosmos, ich weiß es nicht.
S01: Also so, aber was mich wirklich ärgert ist, ich habe Sonnenblumen und Wildblumen gepflanzt, ausgesät.
S01: Hatte ich auch.
S01: Die sind gar nicht dazu gekommen, sobald die rauskamen.
S01: Ein Blatt war weg.
S00: Ein Blatt, zapp, weg ist das.
S00: Ich habe nur noch die Stiele da stehen, ja, tatsächlich.
S01: Und, nee, gar nichts, dem Erdboden gleich gemacht.
S01: Du hast gar nicht gesehen, dass ich da jemals irgendwas gesät habe.
S01: Und was mich am allermeisten aufgeregt hat, war, eine liebe Freundin hat mir eine selbstgezogene Kürbispflanze gegeben,
S01: von irgendeinem ganz tollen Kürbis, der nach...
S01: War ich das?
S01: Nein, du nicht.
S00: Ich habe nämlich auch Kürbisse gehabt.
S00: Die sind auch alle weg.
S01: Nein, das war meine liebe Freundin Juliane.
S01: Auch schöne Grüße an der Stelle.
S01: Schöne Grüße.
S01: Und es tut mir sehr, sehr leid, dass die Schnecken deine Kürbispflanze gekillt haben,
S01: aber ich habe diese Pflanze auf...
S01: Also, sie hat mir die gegeben und ich bin an dem Tag nicht dazu gekommen, die einzupflanzen.
S01: Es wäre im Ergebnis wahrscheinlich auch egal gewesen, wenn ich sie eingepflanzt hätte, hätten sie sie auch gefressen.
S01: Aber ich habe die in einem kleinen Blumentopf auf eine Höhe, auf dieser Höhe, also so 1,20m,
S01: auf eine Palette, die auf unserer Terrasse steht, oben drauf, und habe gedacht, naja, also da...
S01: Und am nächsten Tag alles voller Schleimspuren und von der Pflanze hast du wirklich auch gar nichts mehr gesehen.
S01: Ich glaube, die haben auch die Erde durchwildert.
S00: Wie wurden denn die da?
S00: Ich weiß es nicht.
S00: Also, die Kürbisse waren bei uns auch komplett weg.
S00: Die scheinen sehr schmackhaft zu sein.
S00: Ich weiß es nicht.
S00: Aber Spinat fressen die nicht.
S00: Ich habe sehr viel Spinat.
S00: Da gehen die irgendwie nicht dran.
S01: Den Rucola fressen sie auch nicht.
S01: Also, ich hätte Rucola und Erbsen.
S01: Ich könnte tauschen gegen Spinat.
S01: Erbsen habe ich auch noch.
S01: Die haben sogar meine Tomaten gefressen.
S01: Ja, Wahnsinn.
S00: Obwohl die doch gar keine Tomaten fressen.
S00: Ja, da ist jetzt die Frage, lohnt sich die ganze Anstrengung oder sollte man einfach Obst und Gemüse kaufen?
S01: Mein Mann hat auch schon gesagt, also lohnt sich das denn?
S00: Ja, ich bin gerade auch in so einer Phase, wo ich denke, warum tue ich mir das an?
S00: Das ganze Saatgut ist jetzt auch nicht so super günstig.
S00: Die ganze Arbeit, die man hat im Sommer, dann ständig gießen.
S00: Also jetzt brauche ich nicht mehr gießen.
S00: Es ist nichts da.
S01: Aber du hast gestern noch bei Instagram deinen Hofbild...
S01: Eine Pflanze, ja.
S00: Ein Hohenbeest.
S01: Ich habe gestern noch...
S01: Fünf Möhren.
S01: Ich habe gestern...
S01: Du hast da ein Video hochgeladen, als gäbe es gar keine Schnecken auf dieser Welt.
S01: Da habe ich noch gedacht, was ist?
S01: Wo wohnt die denn jetzt auf einmal?
S00: Ja, ich decke alles ab mit diesen Schneckenhütchen.
S01: Und wenn ich nicht abdecke, ist es weg.
S01: Das ist von wegen das wahre Gesicht von Instagram.
S01: Das war ganz schön gestaged, was du da gezeigt hast.
S00: War es?
S00: Nein, so sieht unser Hofbild aus.
S00: Aber da hatte ich viel mehr drin, das ist alles weg.
S00: Ich hatte noch Salat und ich fünf, sechs Kürbispflänzchen.
S00: Da ist nichts mehr, eine einzige.
S00: Dafür haben wir jetzt Rasen.
S00: Das ist auch gut.
S00: Ist gut.
S01: Ja, Leute, ich würde sagen, in diesem Sinne...
S00: Ja, lasst doch die Schnecken leben.
S00: Bald wird es wärmer und dann kommt unsere Sommerfolge.
S01: Also, falls ihr noch heiße Tipps habt, gebt Schnecken auch gerne über Instagram.
S00: Nee, ich bin durch mit Tipps.
S00: Ich mache das nicht mehr.
S01: Ich nehme noch Tipps.
S01: Also, ich probiere das mit der Vaseline auch noch aus.
S01: Ich werde dann in der nächsten Folge davon berichten.
S01: Müssen wir uns vielleicht mal aufschreiben, was wir alles beim nächsten Mal noch mal aufgreifen wollen.
S01: Ja, auf jeden Fall.
S01: Dass wir das nicht vergessen.
S00: Und vielleicht, ich meine, noch sind wir ja hier so ein bisschen unter uns.
S00: Noch, ne?
S00: Aber kann man sich das so mit als kleinen Denkanstoß nehmen?
S00: So einen kleinen Mutausbruch oder so eine kleine Sache, wo man denkt, oh, der Sommer naht?
S00: Du denkst über ein Bikini nach.
S00: Ich denke nicht über ein Bikini nach.
S00: Doch, ein bisschen.
S00: Nur mal so denken.
S00: Okay.
S00: Es gibt ja auch welche, die haben eine Hose, die geht bis hier oben, da sieht man ja gar nichts.
S00: Ist ja auch egal.
S00: Ich denke über ein Bikini nach.
S00: Ich denke über ärmelfreie Tops nach.
S00: Und vielleicht habt ihr auch irgendwas, über das ihr nachdenken möchtet oder könnt.
S00: Und da sprechen wir nächstes Mal drüber.
S01: Also gerne auch jede Form von Feedback.
S00: Dann machen wir uns einen kühlen Cocktail und dann unterhalten wir uns darüber.
S01: Ja, man kann ja nicht so gut trinken, während man aufnimmt.
S01: Aber wir können den ja vorher trinken.
S00: Ja, genau.
S00: Wir stellen uns einfach hier so etwas Sommerliches hin.
S00: Genau.
S00: Ja, das machen wir.
S00: Klingt gut.
S00: Alles klar.
S00: Dann würde ich sagen.
S00: Dann sehen wir uns in 14 Tagen.
S00: Wir hören uns in 14 Tagen und ich freue mich drauf.
S00: Tschüss.
S00: Bis dann.